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Die Mitsubishi Motors Corporation ist ein japanischer Automobilhersteller mit Sitz in Tokio. Sie entstammt dem Mitsubishi-Konzern, der 1870 von dem Samurai Iwasaki Yatarō gegründet wurde.

 

Mitsubishi baute bereits 1917 die ersten Automobile, die Mitsubishi Motors Corporation wurde jedoch erst 1970 als eigenständiges Unternehmen gegründet, zuvor war es eine Division von Mitsubishi Heavy Industries. Gemessen an der Fahrzeugproduktion war Mitsubishi 2006 (hinter Toyota, Honda, Nissan, Suzuki und Mazda) der sechstgrößte Automobilhersteller Japans.  2002 belegte Mitsubishi noch den vierten Platz.

1977 gründete der Automobil-Importeur Hanns Trapp-Dries die MMC Auto Deutschland GmbH in Rüsselsheim. Der erste nach Deutschland importierte Wagen war der Mittelklassewagen Galant. Das Coupé Celeste und der erste Lancer wurden noch im selben Jahr in Deutschland eingeführt.

 

Im Herbst 1978 folgten das Sapporo Coupé und der erste Colt.

 

Anfang 1983 brachte Mitsubishi den Geländewagen Pajero auf den Markt. Im Herbst desselben Jahres wurde der Space Wagon, die erste Großraumlimousine auf dem deutschen Markt, eingeführt. Anfang 1987 erschien mit dem Lancer Kombi 4WD der erste Serien-Pkw von Mitsubishi mit permanentem Allradantrieb.

 

Ab Anfang 1990 entstand in Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Automobilhersteller Chrysler ein Sportcoupé namens Eclipse. Noch im selben Jahr wurde ein weiterer Sportwagen, der 3000 GT, präsentiert. Außerdem wurde 1992 der Grundstein für die Lancer-Evolution-Modellreihe gelegt. Der Zusatz Evolution wurde eingeführt, als Mitsubishi auf Basis des Serienmodells Lancer RS 2500 Einheiten zum Erhalt der Homologation nach Gruppe-A-Reglement für die Teilnahme an der Rallye-Weltmeisterschaft baute.

 

Ab Mitte 1992 brachte Mitsubishi Motors mit dem Sigma Kombi das erste Serienauto aus australischer Produktion nach Deutschland. Es handelte sich dabei um einen sehr voluminösen Kombi der oberen Mittelklasse, der von einem 3,0-Liter-V6-Benziner angetrieben wurde.

 

Unter dem Namen HSR-V wurde 1995 in Japan ein direkteinspritzender Ottomotor entwickelt. Ab 1997 wurde er unter dem Namen GDI vermarktet.

 

Am 2. April 2002 übernahm die Mitsubishi Motors Deutschland GmbH nach der Zustimmung durch die zuständige Kartellbehörde den Vertrieb von Mitsubishi-Fahrzeugen in Deutschland. Ihren Sitz hat das Unternehmen im hessischen Rüsselsheim am Main in der Nähe von Frankfurt am Main.

 

Im Mai 2003 erweiterte der Outlander die Modellpalette von Mitsubishi Motors um ein Sport Utility Vehicle. Die Technik des Allradantriebs, der ein Mitteldifferenzial mit Viscosperre beinhaltet, stammt im Wesentlichen vom Lancer Evolution, mit dem er sich die Bodengruppe teilt.

 

26 Jahre nach der Einführung der ersten Colt-Generation auf dem deutschen Markt wurde im Juni 2004 die sechste Generation des Kleinwagens lanciert. Außerdem brachte Mitsubishi etwa zeitgleich die Großraumlimousine Grandis, die bis zu sieben Personen Platz bietet, auf den deutschen Markt. Beeinträchtigt wurden diese deutschen Markteinführungen allerdings durch das negative Stimmungsbild, das durch die gescheiterte Kooperation mit DaimlerChrysler entstand. Die Verkaufszahlen von Mitsubishi Motors fielen damit wieder deutlich.

 

Im Februar 2007 kamen sowohl die zweite Generation des Outlander, als auch der nun in der vierten Generation erhältliche Pajero auf den Markt. Im Herbst erschien zudem der neue Lancer auf dem deutschen Markt.

 

Ende Juli 2009 wurde das Elektrofahrzeug i-MiEV in Japan eingeführt. Im Dezember 2010 wurde die Linkslenker-Version auf dem europäischen Markt eingeführt.

 

Im Jahr 2012 feierte Mitsubishi 35-jähriges Bestehen in Deutschland, weshalb es zu diesem Anlass die Sondermodellreihe 35-Jahre gab. Auf dem Genfer Auto-Salon im März 2012 wurde die dritte Generation des erfolgreichen SUVs Outlander vorgestellt, welche im Oktober desselben Jahres auf den deutschen Markt kam. Mitsubishi stellte auf dem Pariser Automobilsalon 2012 mit dem Mitsubishi Plug-In Hybrid Outlander den weltweit ersten Allrad-PKW mit Hybridantrieb vor, welcher seit Frühjahr 2014 in Deutschland im Handel ist. Das erfolgreiche Crossover-Modell ASX erhielt im November 2012 ein umfangreiches Facelift, während die Einstellung des am längsten erhältlichen Mitsubishi Modells Colt bekannt wurde.

 

Das Jahr 2013 startete mit einem Führungswechsel in der Deutschlandzentrale. Geschäftsführer Hiroshi Taguchi wurde nach vier Jahren im Amt von Takuro Miki abgelöst. Im Januar wurde der offizielle Namen des neuen Kleinwagens Space Star bekannt, die Preise wurden Anfang März publiziert. Auf dem Genfer Auto-Salon im März 2013 wurden zwei Weltpremieren vorgestellt, die die führende Rolle von Mitsubishi Motors bei der Entwicklung von umweltfreundlichen Antrieben weiter ausprägt. Die Elektromodelle GR-HEV, ein Pick-Up mit Hybridantrieb und CA-MiEV, ein Kompaktwagen mit Elektroantrieb, wurden vorgestellt. Weiterhin wurde im März der letzte Colt verkauft und Fabian Hambüchen als neuer Markenbotschafter vorgestellt.

Seit Februar 2014 ist die Emil Frey Gruppe Mitsubishi Importeur in Deutschland. Emil Frey plante ab dem genannten Zeitpunkt Mehrheitsanteilseigner der aktuellen Mitsubishi Motors Deutschland GmbH zu werden, die umbenannt wurde in "MMD Automobile GmbH (MMDA)". MME plante, eine strategische Minderheitsbeteiligung von 24,9 Prozent halten. Damit ging auch der Wechsel des Geschäftsführers, von Takuro Miki zu Werner H. Frey, einher.


MMD Automobile GmbH
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Telefon: 06142 9204-0
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Offizielle Website: www.mitsubishi-motors.de

Zu unseren Fahrzeugtests: Mitsubishi Outlander Hybrid, Mitsubishi ASX