Aston Martin DB11
McLaren 570S und 570GT
Mercedes E220d
Subaru BRZ
Seat Leon ST X-perience
Corvette C7 Stingray
Renault Talisman

news

Großes Update für den erfolgreichsten Volkswagen:

  • Golf startet als erster Kompakter mit Gestensteuerung
  • Oberklasse-Technologie: Highend-Infotainment mit größtem Display der Klasse
  • Effizienz-Technologie: Neuer 1.5 TSI Evo* mit Zylinderabschaltung debütiert im Golf

Wichtige Fakten – das Golf Update in Stichpunkten

 

news



1. Weltpremieren: Volkswagen präsentiert Updates des Golf (2- und 4-Türer) sowie des Golf GTI, Golf GTE und Golf Variant.
2. Infotainmentsystem „Discover Pro" mit Gestensteuerung bringt erstmals Bedienung der Zukunft in die Kompaktklasse.
3. Komplette Range der Infotainmentsysteme wurde neu konzipiert und erhielt durchgängig größere Touchscreens.
4. Online-Services erweitert; „Guide & Inform" und nun auch „Security & Service" für Modelle mit Navigationssystem.
5. Spektrum der Golf Assistenzsysteme demokratisiert den Fortschritt; erstmals mit Stauassistent und Emergency Assist.
6. Neue TSI-Generation: 1.5 TSI Evo* mit 110 kW / 150 PS und Zylinderabschaltung debütiert im Golf.
7. Golf GTI* mit Leistungsplus: 169 kW / 230 PS für die Grundversion und 180 kW / 245 PS für den GTI Perfor-mance*.
8. Neu entwickeltes 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG) wird im Golf sukzessive alle 6-Gang-DSG ablösen.
9. Front- und Heckpartie mit neuen Stoßfängern. Serienmäßig Voll-LED-Rückleuchten; animierte Blinker in der Topversion.
10. Neu entwickelte LED-Scheinwerfer lösen im Golf und Golf Variant des Modelljahres 2017 alle Xenon-Scheinwerfer ab.



news

Neue Assistenzsysteme – mehr Sicherheit und Komfort

Stauassistent Stauassistent

Golf schützt Fahrer, Passagiere und Passanten. Wenn es jemals eine Automobil-Baureihe gab, mit der der Fortschritt demokratisiert wurde, so waren das die ersten sieben Generationen des Golf. Systeme wie das ABS, das ESC und später das ganz große Spektrum der Assistenzsysteme wurden an Bord des erschwinglichen Golf für Millionen von Menschen weltweit selbstverständlich. Er war zum Beispiel eines der ersten Autos der Kompaktklasse mit automatischer Distanzregelung (ACC), Front Assist mit City-Notbremsfunktion, Lane Assist, Blind Spot-Sensor, Ausparkassistent, Park Assist, Müdigkeitswarnung, Rückfahrkamera (Rear View), Verkehrszeichenerkennung, Multikollisionsbremse und Gespannstabilisierung. Das Update des Golf knüpft hier an. Mit dem Modelljahr 2017 erweitert Volkswagen das Programm der Assistenzsysteme um den Stauassistent, die neue Fußgängererkennung für Front Assist mit City-Notbremsfunktion, den erstmals in der Kompaktklasse überhaupt angebotenen Trailer Assist als Anhängerrangierassistent und den Emergency Assist. Weiterentwickelt wurde zudem der proaktive Insassenschutz (PreCrash).

Stauassistent – der Golf fährt teilautomatisiert.

Teilautomatisiert durch den Stau. Auf der Basis von Lane Assist (Spurhalteassistent) und ACC (automatische Distanzregelung) hat Volkswagen den Stauassistent für alle Golf mit DSG an Bord entwickelt. Das System macht Stau- respektive Stop-and-Go-Fahrten im Golf deutlich komfortabler. Zudem wird das Staufahren sicherer da der Assistent hilft, die hier typischen Auffahrunfälle zu vermeiden. Durch das Zusammenspiel mehrerer Assistenzsysteme fährt der Golf in diesem Fall erstmals teilautomatisiert.

Lane Assist plus ACC. Als Grundlage bietet Lane Assist dabei auch unterhalb von 60 km/h die Funktion einer adaptiven Spurführung an – das System lenkt nicht nur korrigierend gegen, falls der Wagen im Begriff ist, die Spur zu verlassen; vielmehr hält Lane Assist den Golf bei aktiver adaptiver Spurführung in der Fahrspurmitte beziehungsweise in einer vom Fahrer bevorzugten Position. Als zweites Assistenzsystem ist ACC in den Stauassistent eingebunden. Denn das Bremsen und Gasgeben erfolgt bei aktivem ACC auch im Stop-and-Go-Bereich automatisch. ACC und Lane Assist verschmelzen so zum Stauassistent. Sprich: Das System ermöglicht eine assistierte Quer- und Längsführung. Der Wagen lenkt, beschleunigt und bremst also innerhalb seiner Systemgrenzen automatisch; jedoch mit der Bedingung, dass der Fahrer die Hände am Lenkrad hat und mitlenkt, damit er jederzeit eingreifen kann.

Emergency Assist – Golf stoppt im Notfall automatisch

Der Golf merkt, wenn der Fahrer ausfällt. Ein weiteres System, bei dem der Lane Assist und das ACC zu einem neuen Assistenzsystem verschmelzen, ist der Emergency Assist: Sobald die Sensoren erkennen, dass der Fahrer weder Lenk-, Brems- noch Beschleunigungsaktivitäten zeigt, leitet das System in verschiedenen Eskalationsstufen zunächst das Wachrütteln des Fahrers und in der Folge einen Nothalt ein. Dabei wird automatisch die Warnblinkanlage eingeschaltet; darüber hinaus führt der Golf leichte Lenkmanöver aus, um das Umfeld auf die Gefahrensituation aufmerksam zu machen. Das ACC verhindert dabei das Auffahren auf den vorausfahrenden Verkehr. Schließlich bremst das System den Golf kontinuierlich bis zum Stillstand ab, um schwere Unfälle möglichst zu vermeiden.

Front Assist und City-Notbremsfunktion – erkennt Fußgänger

Sicherheit in der City. Der Front Assist ist ein System zur Warnung und automatischen Bremsung bei einer drohenden Kollision. Ein Systembestandteil des Front Assist ist die City-Notbremsfunktion. Die im Golf angebotene neueste Version des Front Assist registriert nun nicht nur andere Fahrzeuge, sondern auch Fußgänger, die sich quer zur Fahrbahn bewegen. Sobald ein Fußgänger gefährdet ist, warnt das System den Fahrer und bremst den Golf schließlich autonom ab.

Trailer Assist – teilautomatisiertes Rangieren mit Gespann

Rückwärtsfahren mit Anhänger wird kinderleicht. Ebenfalls ein Novum in der Kompaktklasse ist der Trailer Assist. Die Idee dahinter: Der Trailer Assist soll der Fahrerin oder dem Fahrer das komplizierte Umdenken abnehmen, dass man beim Rückwärtsrangieren mit einem Gespann das Lenkrad nach links einschlagen muss, damit der Anhänger nach rechts abbiegt – und umgekehrt. Generell war es zudem ein Ziel, auch das exakte Zurücksetzen geradeaus über längere Distanzen einfacher zu gestalten. Das alles funktioniert mit dem Trailer Assist nun fast wie von selbst. Um einen Golf mit Anhänger von einer Straße rückwärts in eine Einfahrt oder Parkbucht zu rangieren, hält der Fahrer an einer geeigneten Stelle an und legt den Rückwärtsgang ein. Via Tastendruck wird das System aktiviert. Im Kombiinstrument werden nun der aktuelle und der mögliche Fahrwinkel visualisiert. Dies geschieht auf Basis von Bildverarbeitungsalgorithmen aus den Daten der Rückfahrkamera, die den Knickwinkel des Anhängers beobachtet und auswertet. Mit Hilfe des Spiegeleinstellschalters, der dabei als eine Art Joystick fungiert, kann der Fahrer die gewünschte Fahrtrichtung seines Gespanns stufenlos einstellen. Der Golf übernimmt die vorgegebenen Lenkbefehle des Fahrers, der selbst wiederum lediglich Gaspedal und Bremse bedient. Die Ausrichtung des Golf erfolgt durch das automatische Ansteuern der elektromechanischen Servolenkung.

Park Assist 3.0 – teilautomatisiert Ein- und Ausparken

Bremst und lenkt automatisch. Der Park Assist macht es möglich, in alle parallel- und quer zur Fahrbahn angeordneten Parklücken halbautomatisch einzuparken; darüber hinaus wird auch das Ausparken aus parallel angeordneten Parklücken angeboten. Im Fall von quer angeordneten Parklücken wird nun zudem erstmals im Golf nicht nur das rückwärts Einparken unterstützt, sondern auch das halbautomatische vorwärts Parken. Die erste Generation des Park Assist unterstützte durch automatisiertes Lenken das rückwärts Einparken in Lücken parallel zur Fahrbahn. Die zweite Generation des Park Assist ermöglichte es zudem, rückwärts auch in quer zur Fahrbahn angeordnete Parkplätze automatisch lenkend einzuparken; die Parallel-Parklücken konnten zudem kleiner werden. Darüber hinaus war nun auch das automatisierte Ausparken aus Parallel-Parklücken möglich. Die jetzt auch für den Golf angebotene dritte Generation des Park Assist erlaubt es wie skizziert ebenfalls, auch vorwärts halbautomatisch in Querparklücken einzuparken. Aufgrund der hohen Funktionsvielfalt kann der Park Assist 3.0 den Fahrer insbesondere in schwierigen Verkehrssituationen optimal unterstützen, da er das Einparken beschleunigt.

Proaktiver Insassenschutz (PreCrash) – bestmögliche Sicherheit

Vorbereitet sein. Der Golf ist eines der ersten Fahrzeuge seiner Klasse mit einem proaktiven Insassenschutzsystem (PreCrash). Im Zuge des Golf Updates wurde der proaktive Insassenschutz weiter perfektioniert. Im intelligenten Zusammenspiel mit dem Front Assist reagiert das System zusätzlich auf starke autonome Bremseingriffe und akute Kollisionsgefahren, um die Passagieren so bestmöglich in kritischen Situationen zu unterstützen. Zur generellen Funktion: Erkennt der proaktive Insassenschutz eine potenzielle Unfallsituation – etwa über das Einleiten einer Vollbremsung mittels aktiviertem Bremsassistenten –, werden automatisch die Sicherheitsgurte für Fahrer und Beifahrer vorgespannt, um so den bestmöglichen Schutz durch die Airbag- und Gurtsysteme zu erreichen. Liegt eine höchstkritische instabile Fahrsituation wie etwa starkes Über- oder Untersteuern mit ESC-Eingriff vor, werden zusätzlich Seitenscheiben und Schiebedach bis auf einen Restspalt geschlossen. Hintergrund: Bei nahezu geschlossenen Scheiben und Dächern können sich die Kopf-/Seitenairbags optimal abstützen und so ihre bestmögliche Wirkung entfalten.

Personalisierung – individuelle Einstellungen gespeichert

Schlüssel als ID. Die Anzahl der Komfort- und Assistenzsysteme wächst mit jeder Fahrzeuggeneration. Das gilt, wie skizziert, auch für den neuen Golf. Viele dieser Systeme werden individuell eingestellt und nicht selten von verschiedenen Fahrern eines Autos genutzt. Jeder Fahrer muss deshalb im Normalfall stets aufs Neue seine persönlichen Einstellungen aktivieren. Um das signifikant zu vereinfachen, hat Volkswagen eine neue Generation der Personalisierung konzipiert. Dabei werden die individuellen Einstellungen eines Fahrers zu einem Benutzerkonto zusammengefasst und gespeichert. Über eine Benutzerverwaltung kann jeder Fahrer nun blitzschnell sein individuelles Benutzerkonto aktivieren und damit seine persönlichen Einstellungen abrufen. Der jeweilige Fahrer identifiziert sich ganz einfach über seinen Fahrzeugschlüssel; das erfolgt mit dem Öffnen des Golf. Damit werden bereits erste Einstellungen wie etwa die nun per Memory-Funktion speicherbare Sitzposition auf der Fahrerseite aktiviert. Die im Golf je nach Ausstattung möglichen Personalisierungsumfänge in der Übersicht:

    Ambientebeleuchtung.
    Automatische Distanzregelung ACC.
    Front Assist.
    Infotainmentsystem (inkl. Mediathek, Navigation und Telefon).
    Klimaautomatik.
    Kombiinstrument / Multifunktionsanzeige.
    Lane Assist.
    Licht und Sicht (Funktionen „Leaving home"- und „Coming home", Regensensor und automatisch abblendender Innenspiegel).
    Park Assist.
    Schließen / Öffnen.
    Blind Spot-Sensor Plus mit Ausparkassistent.
    Fahrersitz (bei Memory-Sitz).



news

Neue Motoren und Getriebe – TSI-Benziner bis zu 1,0 Liter sparsamer

Neue TSI-Motoren und neues 7-Gang-DSG. Weiterentwickelt hat Volkswagen die TSI-Motorenfamilie EA211; ihr Debüt feiern die neuen Turbobenzin-Direkteinspritzer im Golf. Den Anfang macht der „1.5 TSI Evo*" – ein 110 kW / 150 PS starker Vierzylinder-Turbobenziner mit variabler Zylinderabschaltung (ACT) und effizienter Common-Rail-Direkteinspritzung. Der neue TSI ist besonders agil und kultiviert; im Drehzahlkeller von nur 1.500 U/min entwickelt er sein maximales Drehmoment von 250 Nm. NEFZ-Verbrauch: 4,9 l/100 km* (analog 110 g/km CO2*). In Vorbereitung ist zudem eine BlueMotion-Variante des 1.5 TSI Evo* mit 96 kW / 130 PS. Der NEFZ-Verbrauch dieser Version wird 4,6 l/100 km* betragen (analog 104 g/km CO2*). Zu den besonderes Kennzeichen dieses Hightech-Motors gehören ein neues Brennverfahren (abgeleitet vom sogenannten Miller-Cycle) und ein Turbolader mit variabler Turbinengeometrie (VTG). Der Motor erreicht sein volles Drehmoment von 200 Nm bereits bei 1.400 U/min. Als Weltpremiere wird der 1.5 TSI Evo mit 130 PS zudem eine erweiterte Segelfunktion mit deaktiviertem Motor bieten – der TSI wird beim Gaswegnehmen also komplett ausgeschaltet. Eine solche Abschaltung ist bislang nur in Verbindung mit Hybridfahrzeugen bekannt, da Systeme wie die elektromechanische Servolenkung oder der Bremskraftverstärker auch bei abgeschaltetem Evo-Motor weiterhin mit Energie versorgt werden müssen. An Bord des Golf 1.5 TSI Evo mit 130 PS ist genau das der Fall; die hier serienmäßig eingesetzte erweiterte Segelfunktion senkt den Verbrauch im Realbetrieb um bis zu 0,4 l/100 km. Durch die Segelfunktion und die weiteren technischen Innovationen wird dieser 1.5 TSI Evo im kundenrelevanten Betrieb je nach Fahrweise einen Verbrauchsvorteil von bis zu 1,0 l/100 km bieten.

GTI Modelle mit mehr Leistung. Gestärkt hat Volkswagen im Zuge des Updates die Golf GTI* Modelle. Mit 169 kW / 230 PS (plus 7 kW / 10 PS) entwickelt die Grundversion nun das Leistungsniveau, wie ehemals die Performance-Version. Die Leistung des neuen Golf GTI Performance* stieg analog auf 180 kW / 245 PS.

Neues 7-Gang-DSG. Neu entwickelt hat Volkswagen ebenso ein 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG). Das neue DSG wird sukzessive alle bis dato im Golf eingesetzten 6-Gang-DSG ablösen und zu einer weiteren Reduzierung der CO2-Emissionen beitragen.

* = Alle in dieser Presseinformation genannten Fahrleistungen, Verbrauchs- und Emissionsangaben sind Prognosewerte, vorbehaltlich der ausstehenden Typgenehmigung, Stand November 2016.
* = Kraftstoffverbrauch Golf 1.5 TSI Evo ACT BM (96 kW/130 PS) in l/100 km: 4,7-4,6 (kombiniert),
CO2-Emission in g/km: 106-104 (kombiniert); Effizienzklasse: A
* = Kraftstoffverbrauch Golf 1.5 TSI Evo ACT BMT (110 kW/150 PS) in l/100 km: 5,0-4,9